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Reduzieren Sie die Energiekosten Ihrer Kunden; wir unterstützen Sie dabei

1 kW Verlustleistung kosten in einem Jahr bei Dauerbetrieb ca. 1000,- € (bei 0,12 €/kWh), in 5 Jahren (typische Lebensdauer eines Investitionsgutes) also ca. 5000,- €. Erheblicher Aufwand zur Reduzierung der Verlustleistung lohnt sich daher in vielen Fällen!

Zukünftig fordert auch die EU-Richtlinie 2009/125/EG - Nachfolgerichtline der Richtlinie 2009/32/EG - die Anwendung des Produktzyklengedankens und damit die Wirkungsgraderhöhung, sofern dies mit angemessenem Aufwand möglich ist. Diese Voraussetzung ist in vielen Fällen gegeben, vor allem bei Dauerbetriebsanwendungen

Aufgrund dieser Richtlinie hat die EU mittlerweile mittlerweile eine Reihe von Verordnungen erlassen, die generell nicht nur für Neuentwicklungen, sondern ab dem maßgeblichen Zeitpunkt für alle auf dem Markt angebotenen Geräten gelten :

- Die Verordnung 666/2013, in der für Staubsauger Anforderungen bezüglich jährlichem Energieverbrauch, Leistungsaufnahme und Saugleitsleistung definiert werden.  Die Verordnung wird am 1.9.2014 wirksam, die Anforderungen werden zum 1.9.2017 verschärft, auch um Anforderungen bezüglich Staub- und Schallemission sowie Haltbarkeit.

- Die Verordnung 1194/2012, in der für Lampen mit  gebündeltem Licht,  LED-Lampen  und dazugehörigen  Geräten Anforderungen definiert werden. Dazu gehört auch eine Begrenzung der Leerlaufstromaufnahme von Vorschaltgeräten.  Die Verordnung wird am 1.9.2013 wirksam, die Anforderungen werden zwischen 2014 und 2016 verschärft.

- Die Verordnung 932/2012, in der für Haushaltswäschetrockner Grenzwerte für einen generischen Energieeffizienzindex und einen generischen Kondensationseffzienzindex festgesetzt werden. Die Verordnung wird am 1.11.2013 wirksam, die Anforderungen werden zum 1.11.2015 verschärft.

- Die Verordnung 2010/1016/EG, in der für Haushaltsgeschirrspülmaschinen Grenzwerte für einen generischen Energieeffizienzindex, einen generischen Spüleffizienzindex und einen generischenen Trocknungseffizienzindex festgesetzt wurden. Die Verordnung wird am 1.12.2011 wirksam, die Anforderungen werden zwischen 2012 und 2016 verschärft.

- Die Verordnung 2010/1015/EG, in der für Haushaltswaschmaschinen Grenzwerte für einen generischen Energieeffizienzindex, einen generischen Wascheffizienzindex und für den Wasserverbrauch festgesetzt wurden. Die Verordnung wird am 1.12.2011 wirksam, die Anforderungen werden 2012 und  2013 verschärft.

- Die Verordnung 2009/643/EG, in der Mindestwerte für einen generischen Energieeffizienzindex für Haushaltskühlgeräte festgesetzt wurden. Die Verordnung wird am 1.7.2010 wirksam, die Anforderungen werden zwischen 2012 und 2015 verschärft.

- Die Verordnung 2009/642/EG, in der Höchstwerte der Leistungsaufnahme für Fernsehgeräte festgesetzt sind. Hinsichtlich der Standby-Leistung werden die Werte aus der Verordnung 2008/1275/EG aufgegriffen. Die Verordnung wird hinsichtlich der Leistungsaufnahme im Standby zum 7.1.2010 wirksam, hinsichtlich der übrigen Anforderungen zum 20.8.2010. Sie werden zwischen 2011 und 2012 verschärft.

- Die Verordnung 2009/641/EG, in der Mindestwerte für einen generischen Energieeffizienzindex für Umwälzpumpen festgesetzt wurden. Es ist dabei nicht klar erkennbar, ob es sich um Kennwerte allein für den Motor oder einschließlich eines ggf. vorgeschalteten Drehzahlstellglieds handelt. Die Verordnung wird am 1.1.2013 wirksam; zum 1.1.2015 und 2017 werden die Anforderungen verschärft.

- Die Verordnung 2009/640/EG, in der Mindestwerte für den Wirkungsgrad gewöhnlicher Dreiphasen-Käfigläufer-Induktionsmotoren festgesetzt sind. Die Verordnung wird am 16.6.2011 wirksam; zwischen 2015 und 2017 werden die Anforderungen verschärft.

- Die Verordnung 2009/278/EG, in der Höchstwerte der Leerlauf-Leistungsaufnahme und Mindestwerte des Wirkungsgrads bei Belastung für externe Netzteile bis 250 W Ausgangsleistung festgelegt werden. Die Verordnung tritt am 27.4.2010 in Kraft.

Faktisch werden durch diese Verordnung externe Steckernetzteile mit 50-/60-Hz Trafo verboten.

- Die Verordnung 2008/1275/EG, in der Anforderungen für den Stromverbrauch von elektronischen und elektrischen Haushalts- und Bürogeräten im Bereitschafts- und Aus-Zustand festgelegt werden. Demnach darf der Verbrauch im Bereitschafts- oder Auszustand ab 7.1.2010 1 W nicht überschreiten (bzw. 2 W, wenn auch eine Statusanzeige erfolgt); am 7.1.2013 sinken diese Werte auf 0,5 W (bzw. 1W, wenn auch eine Statusanzeige erfolgt).

- Verordnungen für Settop-Boxen ( 2009/107/EG), Haushaltslampen (2009/244/EG , “Glühlampenverbot”), Leuchtstofflampen    ohne     eingebautes     Vorschaltgerät,     Hochdruckentladungslampen     sowie
Vorschaltgeräte  und Leuchten (
2009/245/EG , geändert durch 2010/347/EG).

Weitere Verordnungen werden folgen; informativ ist der in der Elektronikpraxis im März 2009 erschienene Artikel ”Ziele und Grundzüge der EuP-Richtlinie”

Die EU informiert auch selbst über ihre Ökodesign-Politik. Abrufbar sind hier u.a. die bisherigen Verordnungen; der Anwendungsberich der Richtlinie wird derzeit zügig durch weitere Verordnungen erweitert. Welche Produktgruppen in absehbarer Zeit betroffen sein können, kann man dem Arbeitsprogramm entnehmen.

Wir bieten Ihnen Unterstützung bei der Erfüllung dieser Anforderungen.

Auch in der Öffentlichkeit wird die Bedeutung der effizienten Energienutzung, auch unter dem Aspekt des Klimaschutzes, zunehmend wahrgenommen. ”BDI und McKinsey haben einen Katalog zur CO2-Vermeidung vorgelegt”; es sind viele wirtschaftlich interessante Maßnahmen aufgeführt, bei deren Umsetzung wir Sie unterstützen.

Ansatzpunkte zur Wirkungsgradverbesserung
  • Verlustarme Schaltungsprinzipien und Bauelemente
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